Ambulante
Dienste: Johanniter stellen das „Wohnen mit Service“ in den
Fokus
Zukunftsideen für ein längeres Leben zu Hause
Hannover. Als engagierter Dienstleister legt die Johanniter-Unfall-Hilfe
e.V. (JUH) viel Wert auf den direkten Austausch und die Information vor
Ort. Im vergangenen Jahr gehörten unter anderem die REAL Estate,
die Jahreshauptversammlung von Haus und Grund in Stade oder die Landesseniorenkonferenz
in Hannover zu den bestens geeigneten Netzwerkveranstaltungen, um entsprechende
Angebote, best-practice-Beispiele und die Beratung hinsichtlich ihrer
Ambulanten Dienste zu vermitteln. In Gesellschaft kompetenter und möglicher
Netzwerkpartner aus Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft, kommunalen
Seniorenvertretungen oder Freiwilligenbörsen tauscht sich die JUH
kontinuierlich darüber aus, wie gemeinschaftliches Engagement, lokale
Netzwerke und professionell Unterstützende im Sinne der älter
werdenden Generation passende Konzepte für ein möglichst selbstbestimmtes
Leben in vertrauter Umgebung entwickeln können.
Für Silke Aue, Key Account Managerin im Zentralbereich Vertrieb,
zahlen sich diese Kontaktpflege und Präsenz immer wieder aus: „Über
diese Netzwerke erreichen wir alle wichtigen Multiplikatoren. Gemeinsam
lassen sich Beratungsangebote, aber auch die Wünsche und Bedingungen
für Wohnkonzepte der älteren Generation sehr viel besser abgleichen.
Als JUH können wir mit diesem Austausch unsere Angebote, insbesondere
für die Quartiersentwicklung, noch einmal konkreter zuschneiden.“
Lisa Weigelt, Fachbereichsleitung Geschäftsentwicklung Ambulante
Angebote, unterstreicht den Anspruch der JUH: „Wir brauchen alternative
und möglichst individuelle Konzepte für das Wohnen im Alter.
Dank ambulanter Versorgung ist das auch möglich. So können wir
individuelle Angebote für Menschen zusammenstellen, die möglichst
lange in der eigenen oder gemieteten Immobilie bleiben möchten. Doch
wenn es durch abnehmende Mobilität oder eine beginnende Demenz doch
zu schwierig und oft auch zu einsam in wird, versuchen wir als beratender
Partner und als Dienstleister ein Wohnen mit Service zu unterstützen.
Wir verstehen sehr gut, was es bedeutet, ein langjähriges Heim aufgeben
zu müssen.“
In diesem Rahmen werden die Johanniter zunehmend auch als Partner der
Wohnungswirtschaft und in der Quartiersentwicklung tätig, um für
Bewohnerinnen und Bewohner ein neues Zuhause anzubieten. Mit ihrer Unterstützung
werden Wohnungen barrierefrei geplant und mit einem durchdachten Konzept
auf das Wohnen von älteren Menschen ausgelegt. Dazu gehören
zum Beispiel eine spezielle Elektroplanung, Lichtsysteme und passende
Wohnungsgrößen. Bereits durch ein paar kleine Dienstleistungen
wie den Hausnotruf oder einen Concierge-Service wird zudem schon sehr
viel Sicherheit geschaffen. Mit optionalen Dienstleistungen wie der Tages-
und Ambulanten Pflege kann darüber hinaus individuell mehr Versorgung
geleistet werden. „Wir können so nicht nur eine angemessene
Lebensqualität unterstützen, sondern auch Einsamkeit vorbeugen,
individuelle Selbständigkeit erhalten und lebendige Gemeinschaften
fördern“, erklärt Lisa Weigelt.
Über uns
Dem Johnniter Landesverband Niedersachsen/Bremen sind fünf Regionalverbände
Bremen-Verden, Harz-Heide, Niedersachsen Mitte, Südniedersachsen
und Weser-Ems angeschlossen.
Von der ambulanten Pflege über den Bevölkerungsschutz, die Sanitäts-
und Rettungsdienste bis hin zur Jugendarbeit und Kindertagesstätten
– mit unseren Angeboten unterstützen wir Menschen in allen
Lebenslagen. Rund 3.700 Menschen sind in unserer Region hauptamtlich für
den Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. tätig. Aus Liebe zum Leben engagieren
sich zudem mehr als 7.500 Helferinnen und Helfer ehrenamtlich in Niedersachsen
und Bremen, darunter über 1.700 Jugendliche. Ohne die Unterstützung
unserer gut 102.000 Fördermitglieder wäre all dies nicht möglich.
Weitere Informationen unter: www.johanniter.de/nb
© Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
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